Marien-Glocke

 Schlagton: B
 Durchmesser: 183 cm
 Gewicht: 4.008 kg
 Gussjahr: 1628
 Gießer: Wolfgang und Johann Neidhart   
 Gussort: Salzburg
 Weihespender:    Fürsterzbischof Paris Lodron
 Weihedatum: 1628

 

Bilder der Glocke:

Glocke mit originalem Holzjoch von 1628
Reliefbild Hl. Maria mit Jesuskind

Inschriften auf der Glocke

Band am oberen Rand:
WOLFGANG UND MEIN SOHN JOHANNES NEIDHART GOß MICH IN SALZBURG.

An der Seite in Form einer Tafel:
MARIA INNUA COELI TUAM OPEM POLSANTIBUS APERI ET OMNES ADVERSANTES INIMICI MACHINAS EXCLUDE AD AERIS HUIUS SONUM QUOD GLORIOSO TUO NOMINI DEDICAVIT PARIS EX COM. LODRONI ARCHIEPISPOPUS ET PRINCIPS SALISBURGENSIS. ANNO REPARTAE SALUTIS MDCXXVIII.

(Heilige Maria, Pforte des Himmels, öffne deine Hilfen den Flehenden und halte alle Angriffe des widerwärtigen Feindes fern beim Klange dieses Metalles, das deinem glorreichen Namen geweiht hat Paris aus dem Geschlecht derer von Lodron, Erzbischof und Fürst von Salzburg im Jahre des Heiles 1628.)

 

Sonstiges

Diese Glocke war früher im Nordturm untergebracht, jetzt hängt sie im Südturm (kapitelplatzseitig) des Domes. Sie läutet an Sonntagen und zum Gedenken an die Todesangst Jesu jeden Donnerstag nach dem Abend-Angelusgeläute.

Diese Glocke besitzt noch ihr ursprüngliches Holzjoch aus dem Jahr 1628.


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Läute-Ordnung