Auszüge aus dem Pfarrbrief der Dompfarre - Weihnachten 2019

Liebe Pfarrgemeinde der Dompfarre!

Liebe Pfarrgemeinde der Dompfarre!

Weihnachten hat sich zu einem Fest des Schenkens entwickelt. Alles was als Geschenk dienen kann, wird dafür eingesetzt: materielle Güter von höchstem Wert ebenso wie ganz kleine Zeichen mit persönlicher Note, Selbstgefertigtes ebenso wie lange Gesuchtes, Praktisches ebenso wie Überflüssiges, selbst Zeit kann ein Geschenk sein. In jedem Fall soll es den Beschenkten ansprechen und ihm Freude bereiten. Für die Wirtschaft und die Geschäftswelt bedeutet dies Hochkonjunktur in den Wochen vor Weihnachten.

„Schenken" heißt eigentlich: Zu trinken geben. Wenn wir jemandem Wein einschenken, benennen wir diesen Ursprung. Dem rechten Geschenk soll ein Durst zugrunde liegen. Sinnvolles Schenken setzt also voraus, sich in den anderen hineinzudenken und sich nach seinem Durst, seinem Bedürfnis zu fragen. Das braucht die Aufmerksamkeit: was passt zu ihm, was entspricht ihm, was braucht er, was freut ihn.

Durch gelungenes Schenken trete ich mit dem Beschenkten in Beziehung, erweise ich ihm meine Zuwendung. Damit entsteht ein Verbindungsfaden, eine Begegnung auf Herzensebene,

Euer Dompfarrer

Roland Rasser

Dommuseum

 

Von Bernini bis Rubens

Römischer Barock aus der

Sammlung Rossacher

23.06.2019—06.04.2020

Rom gilt als der Geburtsort des Barocks. In der Sammlung Rossacher finden sich Entwürfe, die Schlüs-selwerke dieser Kunst-epoche werden soll-ten. Arbeiten von Gi-anlorenzo Bernini (1598—1680) und seinem Atelier sind ebenso vertreten wie von Berninis Konkurrenten Alessandro Algardi (1598—1654). Ein Entwurf von Peter Paul Rubens (1580—1640) zeigt dessen wichtigsten römischen Auftrag.

Seit der Renaissance waren die Päpste bestrebt, Rom zur glänzendsten Stadt der Christenheit zu machen. Es entstanden prachtvolle Kirchen, Brunnen, Plätze, Paläste und Villen. Die Kunst wurde zum Instrument der Gegenreformation und zu einem Mittel der herrschaftlichen Selbstinszenierung.

Damit wurde Rom zum Anziehungspunkt für Künstler aus ganz Europa. Hier konnten sie an einem Ort antike und moderne Monumente studieren. Von hier brachten sie einen neuen Kunststil—den Barock—zurück in ihre Heimat.

Öffnungszeiten:

Täglich außer Dienstag von 10–17 Uhr

Juli und August täglich von 10—18 Uhr 26. November 2019 – 2. Januar 2020

täglich von 10-17 Uhr 24. Dezember geschlossen

Letzter Einlass 1 Stunde vor Schließzeit!

 

 

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Gebetswoche

 

Gebetswoche für die

Einheit der Christen

18. bis 25. Jänner 2020

„Sie waren uns gegenüber ungewöhnlich freundlich"

(Apostelgeschichte 28,7)

Tag des Judentums - „Jerusalem und sein Tempel"

Termin: Donnerstag, 16.Jänner 2020, 15.00 Uhr

Ort: Theologische Fakultät, Hörsaal 101

18.15 Uhr Abendgebet, Sacellum

Ökumenischer Gottesdienst

Termin: Dienstag, 21.Jänner 2020, 18.00 Uhr

Ort: Evangelische Matthäuskirche

Martin-Luther-Platz 1, Taxham

Byzantinische Vesper

Termin: Freitag, 24.Jänner 2020, 19.00 Uhr

Ort: Kirche St. Markus, Franz-Josefs-Kai 21

Zum nachdenken

 

 

Wann fängt

Weihnachten an?

Wenn der Schwache

dem Starken die Schwäche vergibt,

wenn der Starke

die Kräfte des Schwachen liebt,

wenn der Habewas

mit dem Habenichts teilt,

wenn der Laute

mal bei dem Stummen verweilt,

und begreift,

was der Stumme ihm sagen will,

wenn der Leise laut wird

und der Laute still,

wenn das Bedeutungsvolle

bedeutungslos,

das scheinbar Unwichtige

wichtig und groß,

wenn mitten im Dunkel

ein winziges Licht,

Geborgenheit, helles Leben verspricht,

und du zögerst nicht,

sondern du gehst darauf zu,

dann ja, dann

fängt Weihnachten an.

 

Rolf Krenzer

 

 

 

 

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