Auszüge aus dem Pfarrbrief der Dompfarre - Ostern 2018

Liebe Pfarrgemeinde der Dompfarre!

Die Erzdiözese Salzburg befindet sich zurzeit im sog. „Zukunftsprozess".
Auf vielen Ebenen wird darüber nachgedacht, wie die Kirche von Salzburg mit den verfügbaren Mitteln in die Zukunft geführt werden soll,
damit sie ihren Auftrag in einer sich rasch wandelnden Zeit erfüllen kann.

Als Auftrag sehen wir jene Sendung, mit der einst Jesus seine Apostel in die Welt geschickt hat,
um von ihm Zeugnis zu geben, um die Menschen zum Volk Gottes zu sammeln
und ihre Lebensperspektive auf die Ewigkeit auszuweiten auf die Gemeinschaft mit Gott hin.

Im Rhythmus des Kirchenjahres rufen wir uns die entscheidenden Vorgänge
aus der Biographie Jesu in Erinnerung und suchen sie in unser Leben und Glauben einzupflanzen.

Dabei dürfen wir uns am meisten auf jenen Zukunftsprozess stützen,
den Jesus selbst in den letzten Tagen seines Erdendaseins in Gang gesetzt hat.
Es begann mit einem juridischen Prozess,
den er als Unschuldiger auf sich genommen hat.
Dabei ist Jesus nicht nur Opfer, sondern Vorkämpfer einer schier unglaublichen Wende geworden,
die uns eine trost- und hoffnungsvolle Zukunft verspricht:
vom Sterben zum Auferstehen, vom Tod zum Leben, vom Kreuz zum Glanz, vom Karfreitag zum Ostersonntag.

Damit hat er um den Preis seines Lebens das unsere „gerettet"
und es in die Unverlierbarkeit der Ewigkeit Gottes erhoben.

Möge diese von Gott gegebene Wende in der Feier der
Kar- und Ostertage den Blick auf unsere Zukunft erhellen.

Ich wünsche allen einen befreienden Weg durch die Fastenzeit und gesegnete Tage in der Oster-Freude

Euer Dompfarrer

Roland Rasser

Beichtgelegenheiten

 

 

Im Dom:

Gründonnerstag, jeweils von

Karfreitag, 10.00 - 11.30 Uhr

Karsamstag

In der Franziskanerkirche:

Gründonnerstag, jeweils von

Karfreitag, 07.00 - 11.30 Uhr

Karsamstag 12.30 - 14.00 Uhr

14.30 - 17.30 Uhr

In der Stiftskirche St. Peter:

Palmsonntag: 08.45 - 09.30 Uhr

Gründonnerstag: 17.00 - 18.00 Uhr

Karfreitag: 10.00 - 11.00 Uhr

Karsamstag: 10.00 - 12.00 Uhr

Dommuseum

 

Wolf Dietrich von Raitenau.

Auf den Spuren des Fürsterzbischofs

23.11.2017 - 23.04.2018

2017 jährt sich Wolf Dietrichs Tod zum 400. Mal.
Gestorben am 16. Jänner 1617, zählt der Fürsterzbischof zu einer der schillerndsten Persönlichkeiten der Salzburger Geschichte.
An der Wende zu einer neuen Epoche, dem Barock,
lässt der Raitenauer den fürsterzbischöflichen Sitz im Herzen der Stadt in neuem Glanz erstrahlen.
Italienische Leichtigkeit in Architektur, Malerei und Plastik wird durch eine prunkvolle Hofhaltung ergänzt.
Und so steigt Salzburg um 1600 neben dem kaiserlichen Hof in Prag
und dem 1623 zur kurfürstlichen Residenzstadt erhobenen München zu den bedeutendsten Kunstzentren Mitteleuropas auf.
Teile des Gebäudekomplexes beherbergen heute das Dom Quartier Salzburg, dass das Todesjahr zum Anlass nimmt,
mit einer Ausstellung dem Landesfürst zu gedenken.
Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau steht am Anfang von Salzburgs prunkvollem Weg in den europäischen Barock.

Die Ausstellung bietet ein Gesamterlebnis zur Person Wolf Dietrichs und umfasst das gesamte Dom Quartier Salzburg
und inkludiert an Sam-, Sonn- und Feiertagen die Landkartengalerie im Toskanatrakt (Universität Salzburg;
Zugang über die Räumlichkeiten des Dom Quartiers).

 

Öffnungszeiten:

Täglich, außer Dienstag, 10–17 Uhr

(letzter Einlass 16 Uhr) Advent- und Weihnachtszeit (3. Dezember 2017 –

6. Januar 2018) täglich von 10-17 Uhr 24. Dezember geschlossen

 

 

>>zum Dommuseum

Wechsel bei den Senioren der Dompfarre

Monika Graf,
die langjährige Organisatorin der Seniorenrunden,
hat diese Tätigkeit zurückgelegt.
Mit viel Herz und Engagement hat sie über viele Jahre die Senioren liebevoll betreut.

Dafür sagen wir ihr ein herzliches Vergelt‘s Gott!

In Zukunft wird Rita Colz die Seniorenrunden organisieren.

Vielen Dank und alles Gute!

Die Osterkerze

 

 

 

 

Licht in der Osternacht,

Sinnbild des Auferstandenen:

an ihm entzündet sich

unser Glaube.

Am Glauben des einen Christen

entzündet sich der des andern.

Nach der Osterzeit wird die Kerze

am Taufbrunnen aufgestellt.

Dort brennt sie, wenn ein Kind

oder ein Erwachsener

getauft wird:

zum Licht Christi auferweckt wird.

Die Osterkerze sagt uns,

dass alle Gnade,

alles Licht

von der Auferstehung

Jesu ausgeht.

 

 

>> zurück zur Hauptseite