Auszüge aus dem Pfarrbrief der Dompfarre - Weihnachten 2017

Liebe Pfarrgemeinde der Dompfarre!

Weihnachten ist der Spitzenreiter. In der Palette der Feste im Jahresablauf genießt das Weihnachtsfest unangefochten die höchste Bedeutung.
Laut Umfrage gilt es für 76% der Österreicher als heilig, dass sie Weihnachten in der Familie feiern können.
Verständlich. Denn Weihnachten ist ein Fest der Beheimatung. Da sucht jeder seine Heimat, seine Wurzeln auf.

Darin liegt ja das Grundmotiv von Weihnachten, dass auch Gott sich in unserer Welt einwurzeln will.
Aber auf der Suche nach einer Herberge ist er immer wieder abgeblitzt.
Die Menschen von damals waren zu sehr in Anspruch genommen vom Geschäft des Zählens und Habens. Heute ist das nicht anders,
nur professioneller und moderner.
Und doch hat der Sohn Gottes Wurzel gefasst.
Abseits der belebten Straßen und Plätze. In einer Nische der Stille. Im Stall zu Bethlehem.
Bei den Menschen seiner Gnade.

Auch heute möchte dieser Gott in Menschengestalt Wurzel fassen bei uns, in uns.
Dazu braucht es solche Nischen der Stille, in denen wir ihn ankommen lassen.
Vielleicht lassen sich dann unsere Wurzeln in Gott besser entdecken. Der Advent bildet den zeitlichen Rahmen dazu und will jedem eine Hinführung bieten.

Da die Weihnachtszeit auch mit dem Jahreswechsel einhergeht, möchte ich kurz den Blick zurück und nach vorne richten.

Die neue Aufgabe als Generalvikar erfordert viel Einsatz und ständige Verfügbarkeit.
Ich danke allen Mitwirkenden in der Dompfarre, dem neu gewählten Pfarrgemeinderat, den Angestellten des Domes,
besonders allen Ehrenamtlichen, die Ihre Zeit, ihre Kraft und Aufmerksamkeit in den Dienst der Seelsorge stellen.
Auf dem Weg des diözesanen Zukunftsprozesses sind wir dabei, die Seelsorge in der Stadt Salzburg pfarr-übergreifend zu denken
und neu aufzustellen.
Der Dom wird dabei immer ein Kristallisations-punkt und Magnet bleiben.

Ich wünsche allen eine gesegnete Weihnacht und Gottes Beistand für 2018

Euer Dompfarrer Roland Rasser

Matrikendaten

 

49 Kinder wurden 2017 in der Dompfarre getauft.
Davon leben in der Dompfarre:
Magdalena M. Pavelka, Stephan L. Pfister

107 Personen wurden in der Dompfarre gefirmt.

36 Paare wurden in der Dompfarre getraut.

Verstorben sind:

Irmtraud Schuler + 05.02.2017
Dr. DI Bernhard Vogt + 05.03.2017
M. Fidelis Bouska OSB + 27.05.2017
DI (FH) Sonja Hellmaier + 30.06.2017
Erich Naschenweng + 11.07.2017
M. Walburga Stolberg OSB + 13.07.2017
Prof. Mag. Erich Weinkammer + 29.10.2017
M. Klara Lechleitner OSB + 31.10.2017

Besonders freuen wir uns über 28 Personen,
die wieder in die Kirche eingetreten sind

Dommuseum

 

Wolf Dietrich von Raitenau.

Auf den Spuren des Fürsterzbischofs

23.11.2017 - 23.04.2018

2017 jährt sich Wolf Dietrichs Tod zum 400. Mal.
Gestorben am 16. Jänner 1617, zählt der Fürsterzbischof zu einer der schillerndsten Persönlichkeiten der Salzburger Geschichte.
An der Wende zu einer neuen Epoche, dem Barock,
lässt der Raitenauer den fürsterzbischöflichen Sitz im Herzen der Stadt in neuem Glanz erstrahlen.
Italienische Leichtigkeit in Architektur, Malerei und Plastik wird durch eine prunkvolle Hofhaltung ergänzt.
Und so steigt Salzburg um 1600 neben dem kaiserlichen Hof in Prag
und dem 1623 zur kurfürstlichen Residenzstadt erhobenen München zu den bedeutendsten Kunstzentren Mitteleuropas auf.
Teile des Gebäudekomplexes beherbergen heute das Dom Quartier Salzburg, dass das Todesjahr zum Anlass nimmt,
mit einer Ausstellung dem Landesfürst zu gedenken.
Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau steht am Anfang von Salzburgs prunkvollem Weg in den europäischen Barock.

Die Ausstellung bietet ein Gesamterlebnis zur Person Wolf Dietrichs und umfasst das gesamte Dom Quartier Salzburg
und inkludiert an Sam-, Sonn- und Feiertagen die Landkartengalerie im Toskanatrakt (Universität Salzburg;
Zugang über die Räumlichkeiten des Dom Quartiers).

 

Öffnungszeiten:

Täglich, außer Dienstag, 10–17 Uhr

(letzter Einlass 16 Uhr) Advent- und Weihnachtszeit (3. Dezember 2017 –

6. Januar 2018) täglich von 10-17 Uhr 24. Dezember geschlossen

 

 

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Kindergarten der Dompfarre

KINDERGARTEN MARIANUM

Im Pfarrkindergarten Marianum, Griesgasse 8,
arbeiten zwei Kindergärtnerinnen mit gut 20 Kindern nach der Montessoripädagogik.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 7.15 bis 13.15
und Dienstag und Donnerstag 14.00 bis 16.00 Uhr

Anmeldung:
Telefonische Terminvereinbarung für ein Aufnahmegespräch mit Fr. Hofmann
unter der Tel. 0662 / 84 53 21, zwischen 7.30 und 8.00 Uhr.

 

 

Alle ELTERN MIT KLEINKINDERN
sind herzlich zur wöchentlichen Zusammenkunft
im Pfarrsaal, Kapitelplatz 7 eingeladen,
jeweils am Dienstag von 9.30 bis 11.00 Uhr.

Nähere Auskunft bei Christa Treml
Tel. (0662) 84 64 63

Zum Nachdenken

 

 

 

JEDES MAL,

wenn zwei Menschen einander verzeihen,

ist Weihnachten.

Jedes Mal, wenn ihr Verständnis zeigt für eure Kinder,

ist Weihnachten.

Jedes Mal, wenn ihr einem Menschen helft,

ist Weihnachten.

Jedes Mal, wenn jemand beschließt

ehrlich zu leben,

ist Weihnachten.

Jedes Mal, wenn ein Kind geboren wird,

ist Weihnachten.

Jedes Mal, wenn du versuchst,

deinem Leben einen neuen Sinn zu geben,

ist Weihnachten.

Jedes Mal, wenn ihr einander anseht mit

den Augen des Herzens, mit einem

Lächeln auf den Lippen,

ist Weihnachten.

Denn es ist geboren die Liebe.

Denn es ist geboren der Friede.

Denn es ist geboren die Gerechtigkeit.

Denn es ist geboren die Hoffnung.

Denn es ist geboren die Freude.

Denn es ist geboren Christus der Herr.

 

 

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