2. Februar, Darstellung des Herren

Freitag, 02. Februar 19:00 Uhr
Pontifikalamt mit Erzbischof Dr. Franz Lackner
Kerzenweihe und Lichterprozession durch den Dom
Blasius- Segen

Jesus wird von seinen Eltern in den Tempel gebracht, wie es das Gesetz des Alten Bundes verlangt.
Ebenso hält sich Maria an die Vorschriften, die für jede jüdische Mutter gelten.
Aber nicht nur um die Vorschrift zu erfüllen, kommt Jesus in den Tempel; er ist der Herr des Tempels (Mal 3,1). Der greise Simeon erkennt in dem Kind den Heilbringer für Israel und die Heiden, den Messias.
Aber an das Loblied (Lk 2,29-32) schließt sich eine düstere Weissagung, wie auch schon im Alten Testament vom Gottesknecht zugleich Leiden und Verherrlichung vorausgesagt waren.
Mit der Ankunft Jesu setzt die Krise ein.
An ihm entscheidet sich das Schicksal Israels und aller Völker.
Maria aber erfährt, dass sie als Mutter des Messias seinen Leidensweg mitgehen wird.
Sie bewahrt die Worte Simeons in ihrem Herzen, wie sie die Worte der Hirten bewahrt hat (Lk 2,19).
Auch sie braucht Zeit, um das Geschehene zu verstehen und die Tragweite des Gehörten zu ermessen.(Schott)